Fachgruppe Infrastruktur im Einsatz für die Pfadfinder

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Übung mit echtem Mehrwert! Die Fachgruppe Infrastruktur unterstützte ein Pfadfindertreffen mit einer mobilen Duschanlage.

Die Fachgruppe Infrastruktur unterstützte das Pfadfindertreffen in Albrechts Teerofen und bewies dabei eindrucksvoll ihre Einsatzbereitschaft am 1. Mai-Wochenende. Nicht jede Übung findet unter kontrollierten Bedingungen auf dem eigenen Gelände statt. Manchmal ist der beste Lerneffekt der, der gleichzeitig anderen nützt. Genau diesen Ansatz verfolgte die Fachgruppe Infrastruktur (FGr I) als sie am verlängerten Maiwochenende in Albrechts Teerofen ihre Zelte aufschlug, im wahrsten Sinne des Wortes.

Auf dem Gelände des Pfadfindertreffens galt es, eine vollständige mobile Duschanlage aufzubauen und für die Dauer der Veranstaltung in Betrieb zu halten. Unter dem Motto „wir duschen warm" wie das selbstbewusste Schild an der Anlage verkündete stellte das Team sicher, dass die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch nach langen Tagen im Freien die Möglichkeit hatten, warm zu duschen.

Der Aufbau umfasste die Errichtung eines großen Mannschaftszeltes als Duschcontainer, die Installation der Warmwasserversorgung über eine mobile Heizeinheit sowie die Verlegung der notwendigen Zuleitungen und Abläufe. Bodenplatten sorgten für einen sicheren und sauberen Zugang selbst bei dem feuchten Untergrund.

Für die Helferinnen und Helfer war die Maßnahme eine wertvolle Gelegenheit, das theoretisch Erlernte unter realen Bedingungen anzuwenden. Der Aufbau und Betrieb einer solchen Anlage stellt hohe Anforderungen an Koordination, technisches Geschick und Teamarbeit. Qualitäten, die im Einsatzfall den Unterschied machen. Denn mobile Sanitärinfrastruktur ist kein Randthema im Katastrophenschutz. Bei länger andauernden Lagen, etwa nach Überschwemmungen oder bei der Versorgung von Evakuierten, gehört die Bereitstellung von Duschmöglichkeiten zu den grundlegenden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Hygiene und Menschenwürde.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen auch wenn die Einsatzkleidung am Ende des Einsatzes den Beweis lieferten, dass der Aufbau einer solchen Anlage keine Schönwetterarbeit ist. Mit breitem Grinsen und erhobenen Händen posierte das Team vor dem fertigen Zelt: erschöpft, aber sichtlich stolz auf das Geleistete. 

Die Fachgruppe I zeigt mit solchen Aktionen, dass THW-Arbeit weit mehr ist als das Warten auf den Ernstfall. Sie ist gelebte Hilfsbereitschaft, handwerkliche Kompetenz und manchmal auch einfach mal warm duschen.

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