20.06.2014

Fortbildung für Bereichsausbilder an der Motorsäge

Text und Fotos Hartmut und Petra Bonk, BÖ

Text und Fotos Hartmut und Petra Bonk, BÖ

Unser Nachbar, der OV Steglitz- Zehlendorf, benötigte Unterstützung bei der Ö-Arbeit für das Ausbildungswochenende:

Fortbildung für Bereichsausbilder an der Motorsäge“

Am vergangen Wochenende, dem 14.06.2014, fand zum ersten Mal eine THW-weite Fortbildung für Bereichsausbilder Motorsäge statt mit dem Thema „Arbeiten mit der Motorsäge aus Arbeitskörben von Hubarbeitsbühnen / Drehleitern“. Der THW-Helferverein Steglitz/Zehlendorf mit dem Ausbilderteam organisierte und unterstützte die Ausbildungsmaßnahme, an der neben Motorsägenausbildern des THW aus fast allen Landesverbänden, auch die technische Einsatzkräfte der Polizei sowie Ausbilder der Feuerwehr teilgenommen haben. Als Veranstaltungsort diente das Gelände der Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie in der Ruppiner Chaussee in Berlin. Bereits am Freitag fand eine theoretische Einweisung an die UVV, die Schnittführung mit der Motorkettensäge aus Körben und Verfahren und Durchführung zum Ablassen von abgesägten Bäumen statt. Am Samstag ging es in verschiedenen Gruppen an die praktische Arbeit im Umgang mit der Kettensäge auf Drehleitern und Hubarbeitsbühnen.  Es wurden die verschiedenen technischen Möglichkeiten im Rahmen von Ausbildungsmodulen der Baumbeschneidung und  -Fällung, wie z.B. Rigging, trainiert. Dazu gehören unter anderem         


-          die Entlastung  der Baumkrone


-          die Bestimmung der Fallrichtung


-          die Fällschnittführung


-          Trennschnitt


-          kontrolliertes Fallenlassen des Fällabschnittes

Trotz der widrigen Umstände, die Ausbildung wurde mehrfach von Gewitterschauern unterbrochen, waren alle Beteiligten der einhelligen Meinung, dass wiederum eine THW-übergreifende Veranstaltung dieser Art eine Wiederholung wert wäre und zu einem messbaren Zugewinn für Auszubildende und Ausbilder führen würde. Es wurde daher vorgeschlagen für 2015 einen Workshop über die Bundesschule Hoya zu beantragen, da auch der bundesweite Erfahrungsaustausch unter den Ausbildern als wichtig eingestuft wurde.

Für das leibliche Wohl sorgte vorbildlich die LoG V des OVs Neubrandenburg.


  • Text und Fotos Hartmut und Petra Bonk, BÖ

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