13.08.2010

Nächtlicher Einsatz nach Verkehrsunfall auf dem Berliner Ring

Am Montag, 09.08.2010 wurde der allwöchentliche Dienstabend jäh unterbrochen, als unseren Ortsverband gegen 20:30 Uhr ein Einsatzbefehl erreichte. Auf dem Berliner Autobahnring in der Nähe des Schönefelder Kreuzes war ein LKW umgekippt. Sofort stellten Zugtrupp sowie zwei gemischt besetzte Fahrzeuge (GKW I und MLW) die Einsatzbereitschaft her und verlegten im geschlossenen Verband und unter Blaulicht zur Einsatzstelle. Hier bot sich den Helfern ein Bild der Verwüstung: Der umgestürzte LKW war in Brand geraten, den die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Königs Wusterhausen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Niederlehme, Zeesen, Zeuthen und Wildau jedoch bereits hatten löschen können. Aufgrund eines geplatzten Reifens hatte der LKW zunächst einen PKW gerammt und war anschließend gegen die Leitplanke geschleudert worden. Die Fahrerin des PKW erlitt leichte Verletzungen, der unverletzte Fahrer des LKW hatte sich in letzter Sekunde aus der brennenden Fahrerkabine befreien können. Autobahnmeisterei und der ADAC befanden sich ebenfalls schon vor Ort, Helfer der 2. Bergungsgruppe des OV, die gerade erst aus einem Einsatz kamen, rückten bald darauf nach. Die angerückten THW-Einheiten sorgten mit dem Lichtmast des GKW I zunächst für eine optimale Ausleuchtung der Einsatzstelle. Dadurch konnten die Kräfte der Feuerwehr wieder frei gegeben werden. Nachdem der ADAC mit zwei Hochleistungskränen den Anhänger des LKW aufgerichtet hatte, machten sich die THW-Helfer gegen 22:00 Uhr an die Bergung der Fracht. Dabei handelte es sich um viele hundert Sixpacks 0,5-Liter-Mineralwasserflaschen, die nun zwecks Umladung in einen zweiten LKW „wackelfrei“ auf Euro-Paletten gestapelt und fixiert werden mussten. Eine eintönige, dennoch kräftezehrende Arbeit, die die THW-Helfer, zu reibungslos funktionierenden Hand-zu Hand-Ketten formiert, aber mit Teamgeist, effektiver Arbeitsteilung und Humor bis gegen 04:00 morgens bewältigten. Allen beteiligten Helfern gebühren Dank und Anerkennung für einen kräftezehrenden 7-stündigen Nachteinsatz!




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